Mit einer Anhörung zu den Ursachen und Folgen der Finanz- und Eurokrise beteiligt sich Attac Deutschland am 15. Oktober an dem europaweiten Aktionstag, den die spanische Bewegung für “echte Demokratie” initiiert hat. ZeugInnen unter anderem aus Griechenland, Spanien, Island und Irland kommen zu Wort und berichten, wie sich die Krise und die verordneten radikalen Sparmaßnahmen in ihren Ländern auf ihr Leben auswirken. JournalistInnen, ÖkonomInnen, AktivistInnen und PolitikerInnen sprechen über die tieferen Ursachen der Krise und diskutieren mit den TeilnehmerInnen Alternativen zu Sparzwang und sozialem Kahlschlag. Continue reading →
Lesung und Gespräch mit Einar Már Guðmundsson
Freitag, 14.10.2011, 20 Uhr
Volksbühne – Roter Salon
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3 Euro Continue reading →
Wie wir weiter unten schon angekündigt hatten, haben wir am 23. Juni eine Diskussion zu den Protestbewegungen in Europa veranstaltet. Nachdem sich der Staub gelegt hat und Tage hektischer Vorbereitungen in letzter Minute vorbei sind, bleibt mir Zeit für einen kurzen Bericht. Continue reading →
Eine internationalistische Veranstaltung
Donnerstag, 23.6., 19h Festaal Kreuzberg
Überall in Europa sind die Regierungen in der Offensive. Lohnabhängige, Erwerbslose und Jugendliche sollen die Zeche für die Krise der öffentlichen Finanzen zahlen. Aber der Widerstand wächst.Neue Protestformen gewinnen immer mehr Raum.Über die Angriffe des Kapitals, den Widerstand und warum er bisher noch nicht erfolgreich war, wollen wir auf dieser internationalen Veranstaltung sprechen.Wie können wir uns besser vernetzen? Welche Forderungen stellen wir gemeinsam?
mit:
Esther Vivas (Herausgeberin der Zeitschrift Viento sur), Spanien
Joana Pinto (Coalition of Resistance- CoR), Großbritanien
Despina Koutsoumba (Gewerkschaft Adedy ), Griechenland Continue reading →
Europaweit auf die Straße gehen – Once again take the streets – Todas las calles y plazas de España y Europa
am 19. Juni 17 Uhr vor dem Bundeskanzleramt
Für den 19. Juni rufen wir im Rahmen des auf der Puerta del Sol in Madrid beschlossenen Aktionstags zu europaweiten Protesten gegen die von der EU betriebene Kürzungspolitik und neoliberale Umstrukturierungen auf. Die Proteste richten sich gegen die Abwälzung der Krise auf die, die am wenigsten besitzen und am wenigsten Verantwortung für die Entstehung tragen. Gegen Kürzungen im öffentlichen Dienst, Flexibilisierung und Prekarisierung von Arbeitsplätzen, Erhöhung des Renteneintrittsalters und der indirekten Steuern sowie Kürzungen im Bildungs- und Gesundheitsbereich wie es der Euro-Pakt vorsieht. Continue reading →
In den Ländern Europas, die zur Zeit von der Austeritätspolitik ausgepresst werden, gibt es viel Widerstand. Aber die Menschen werden von ihren Regierungen nicht gefragt, ob sie der Sozialisierung der Schulden der Banken zustimmen. Anders in Island, dort wurde die Bevölkerung gefragt – und sie sagte nach dem März 2010 jetzt zum zweiten Mal „Nein danke!“. Continue reading →
Immer wieder dringen in Irland neue Zahlen über das Budget für 2011 an die Öffentlichkeit, das Anfang Dezember im Parlament verhandelt wird. Mittlerweile ist von Kürzungen zwischen 5,5 und 6 Mrd. Euro die Rede. Weitere Angriffe sind vor allem auf den Gesundheitssektor zu erwarten. Unter dem Eindruck der von Merkel und Sarkozy angestrebten Sanktionsmechanismen im EU-Stabilitätspakt werden diese als unausweichlich dargestellt werden; es bleibt abzuwarten, wie sich dies auf den Widerstand auswirkt. Continue reading →
Am Dienstag entschied das isländische Parlament, Geir Haarde, den im Januar 2009 durch die „Kochtopfrevolution“ gestürzten Ministerpräsidenten, jetzt vor Gericht zu stellen. Continue reading →